So bleibst du motiviert

Warum Motivation so wichtig ist

Vielleicht hast du jetzt schon einige Übungen gemacht, um deine Disziplin zu verbessern oder hast dir die Liste der Gewohnheiten angeguckt und hast auch schon angefangen, einige zu trainieren. Auf kurze Sicht wird das wahrscheinlich auch gut gehen, da du mit großer Motivation an die Sache herangehen wirst. Doch schon nach einigen Tagen wirst du feststellen, dass deine Disziplin langsam nachlässt und du jetzt doch viel lieber dieses Stück Kuchen essen würdest als deinen Salat. Deine Gewohnheiten werden anfangen zu bröckeln. Doch genau das sind die Punkte, an denen wahre Champions geboren werden. Denn diese Menschen machen einfach weiter, bis sie diese neue Gewohnheit fest in ihr Leben integriert haben und ihre Selbstdisziplin On-Top ist.

Ohne Motivation kann man im Leben nichts erreichen!

Doch dafür muss eine bestimmte Sache unbedingt gegeben sein. Deine Motivation, es durchzuziehen! Ohne Motivation wirst du dein Ziel niemals erreichen können. Die Motivation ist eine der Basic-Dinge, um deine Disziplin aufzubauen und weiter an deinen Zielen und Gewohnheiten zu arbeiten. Merkst du jetzt, warum Motivation so wichtig ist? Um dich am Scheitern zu hindern, möchte ich dir in diesem kleinen Kapitel gerne einige Tipps und Tricks verraten, wie du deine Motivation täglich auf das maximale Level zu heben.

6 Schritte für eine starke Motivation

1. Setze dir große Ziele

Nichts motiviert mehr als ein großes Ziel, das man unbedingt erreichen möchte. Deswegen ist es auch so immens wichtig, dass du dir ein oder zwei wirklich große Ziele über einen längeren Zeitraum setzt, die dir im ersten Augenblick eigentlich viel zu groß vorkommen. Jedoch liegt auch genau dort der Punkt. Wenn das Ziel riesen groß ist, wirst du dich auch umso mehr danach strecken, da du es wirklich erreichen willst. Da dudich so extrem anstrengen musst, um diesem Ziel näherzukommen, wirst du bei Setzung eines großen Ziels deutlich mehr erreichen, als bei Setzung eines kleinen Ziels.

Es ist aber auch zu bedenken, dass dieses Ziel nicht zu groß sein sollte. Sonst könnte es passieren, dass du im Unterbewusstsein denkst, dass dues sowieso nicht erreichen kannst. So wirst du auch weniger dafür arbeiten und deine Motivation lässt nach. Ebenfalls solltest du definitiv nicht nur ein oder zwei langfristig gesetzte Ziele haben, die dich motivieren. Diese Ziele in viele kleinere Ziele aufzuteilen ist auch essenziell, da duso viele Erfolgserlebnisse feierst und deinem Ziel mit mehr Motivation in kleinen Schritten immer näher kommst. Setze dir Tagesziele, Wochenziele, aber auch etwas längere Monatsziele! Dazu kommen wir aber gleich.

2. Stärke dein Selbstvertrauen

Dein Selbstvertrauen ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt, um eine starke Motivation für weitere Dinge aufzubauen. Deswegen solltest du diese auch unbedingt trainieren. Doch wie kannst du das am besten machen?

Dein Selbstvertrauen lässt sich am besten durch Erfolge aufbauen, bei denen du dich in deiner Leistung bestätigt fühlst. Deswegen empfehle ich dir ganz klar, dir bei deinem Disziplintraining mit deinen Gewohnheiten oder auch sonst überall im Leben viele kleine Ziele zu setzen. Diese würde ich auch schriftlich festlegen, da es sich so noch besser in deinen Kopf einbrennt und wie eine Art Vertrag mit dir selbst wirkt. Das erhöht die Chance, dass du es umsetzt, um einiges. Als Beispiel versuchst du dir gerade die Gewohnheit anzutrainieren, keine Süßigkeiten mehr zu essen und dich nur noch gesund zu ernähren. Dabei könnte ein kleines Ziel sein, dass du die nächsten drei Tage wirklich sehr genau auf deineKalorien achtest und nicht das kleinste Stückchen Zucker isst. Bei Erreichung solch eines Ziels fühlt man sich selber bestätigt und steigert so auch gleich seine Motivation. 

Ich würde dir empfehlen, diese Ziele immer innerhalb von 2-4 Tagen zu setzen. So bleibst du ständig motiviert. Kleiner Nebeneffekt: Deine Disziplin wird dabei natürlich auch weiter verbessert, ebenso trainierst du dir durch das Aufschreiben der Ziele nebenbei noch eine neue Gewohnheit an. Als persönliche Empfehlung, um deine Ziele für mehr Motivation und Willensstärke immer im Blick zu behalten und auch aufzuschreiben, empfehle ich dir das Zielsystem von Dirk Kreuter. Hiermit kannst du jeden Tag deine Ziele anhand von optimierten Fragen überdenken und definieren, sodass deine Motivation und Disziplin ständig bestehen bleibt.

3. Halte dir dein Ziel immer vor Augen

Mit der Überleitung des Zielsystems kommen wir nun auch direkt zum zweiten wichtigen Punkt. Und zwar ist es für eine gute Motivation unumgänglich und essenziell, sich seine großen aber auch kleinen Ziele jeden Tag vor Augen zu halten. Eine stetige Verbindung deiner Gefühle mit deinen Zielen lässt dich enorm positive Assoziationen mit deinem Ziel und damit auch mit deinen Aufgaben verknüpfen. 

Eine gute Methode, um das umzusetzen, ist sich selber ein Plakat oder mehrere kleine Zettel mit deinem Ziel anzufertigen, die du dir an die Plätze hängst oder legst, wo du häufig bist oder arbeitest. So könnte über deinem Schreibtisch solch ein Poster hängen, sodass du dich ständig deinem Ziel gegenüber siehst und deine Motivation und Disziplin so enorm steigerst. Natürlich solltest du, wie bereits im ersten Punkt beschrieben, deine Ziele und Vorhaben jeden Abend in einem Journal oder Zielsystem verschriftlichen, sodass sie sich in deinem Kopf festsetzen.

4. Belohne dich selbst

Wir hatten ja bereits über die kleinen Ziele, die du dir immer wieder setzen solltest, gesprochen. Um das noch zu erweitern, ist es für deineinnere Motivation sehr wichtig, dich auch einmal für Erfolge selbst zu belohnen. Das führt zu einem guten Gefühl und lässt dich deine Arbeit auch gleich mit etwas sehr Positiven verknüpfen, was es bestenfalls auch so schon machen sollte. Mit dieser Methode stürzt du dich mit gleich viel größerer Motivation auf deine nächsten Ziele. Dabei solltest du am besten schon vorher festlegen, welche Belohnung du dir geben willst.

Als Beispiel könntest du dir sagen: „Wenn ich die nächsten zwei Wochen jeden Morgen eine Stunde Sport mache, gehe ich danach mit Freunden ins Kino. Und wenn ich es die nächsten vier Wochen wieder so mache, gönne ich mir eine kleine Reise nach London!“ Vielleicht ist das nicht das beste Beispiel und das müssen auch nicht immer die teuersten Belohnungen sein, doch du verstehst jetzt bestimmt, wie so etwas ablaufen kann.

5. Mache dir auch mal negativen Druck

Im Schritt davor haben wir unsere Aufgaben ja mit etwas Positiven verknüpft. Jetzt machen wir es genau andersrum. Und zwar solltest du dir für mehr Motivation auch etwas Negatives ausdenken, was in Kraft treten wird, wenn du dein Ziel oder deine Aufgabe nicht umsetzt oder erreichst. Diesen Schritt habe ich von Tony Robbins Buch „Das Robbins Power Prinzip“ gelernt, indem er erklärt hat, dass wir Menschen alles entweder mit Angst oder Freude verknüpfen. In Schritt 3 war es die Freude, nun behandeln wir die Angst. Durch dieses Vorgehen machst du dir selber enormen Druck, dieses Ziel jetzt zu erreichen, da du ja sonst etwas sehr Negatives machen musst.

So wäre es eine Möglichkeit, dass du dir als Ziel gesetzt hast, für den nächsten Monat jeden Morgen um 5:00 aufzustehen. Doch wenn du es nicht schaffen solltest, musst du zum Beispiel eine Packung Hundefutter essen. Bei so etwas kannst du dir die Packung Hundefutter einfach immer direkt vor deine Nase stellen, sodass du direkt daran denken musst und anfängst zu arbeiten. Dieses Prinzip wurde tatsächlich an vielen Menschen ausgetestet und je schlimmer das Druckmittel ist, desto effektiver haben die Personen gearbeitet.

6. Suche dir ein Vorbild für mehr Motivation

Es gibt fast nichts, was einen so sehr inspiriert und motiviert wie sein eigener Star – sein Vorbild! Deswegen solltest du dir gerade am Anfang ein oder mehrere Menschen als Vorbilder nehmen, die schon das erreicht haben, was du gerne noch erreichen möchtest. Beschäftige dich wirklich estrem viel mit diesen Personen. Lese Artikel und Bericht über sie und ließ, wenn vorhanden, ihre Biografien! Versuche so viele Fakten über sie zu sammeln, wie nur möglich. 

Dann wäre es ebenfalls sehr hilfreich, wenn du dir, ähnlich wie bei deinen Zielen, Plakate und Poster von deinen Helden irgendwo aufhängst, sodass ihr Anblick dich immer motivieren kann. Ein weiterer Tipp wäre, sie einfach als Hintergrundbild deines Smartphones zu benutzen. Weißt du, wie du dir am einfachsten Vorbilder suchen kannst? Indem du Bücher liest und dich von diesen Menschen inspirieren lässt. So kannst du schnell auf neue Menschen treffen, die du vielleicht als Vorbild nehmen möchtest. Einige der bekanntesten Bücher im deutschsprachigen Raum findest du auch hier auf der Website oder abonniere einfach den kostenlosen DIsziplin-Newsletter. Dort werden dir wöchentlich neue Bücher und Produkte, die dich inspirieren werden, vorgestellt.